Das volle genetische Potenzial von Cannabis
Die möglichen Eigenschaften, die in Cannabis zum Ausdruck kommen können, sind endlos, und die Suche nach ungewöhnlichen Merkmalen - sogar Mutationen - könnte zur nächsten großen Sorte führen.
Bildnachweis - Freakshow-Kultivar in Blüte. Foto von Erik Christiansen
Ein einziger Apfelkern hat mehr als 5.000 mögliche genetische Ausprägungen, was bedeutet, dass es 5.000 Variationen oder Möglichkeiten gibt, wie er aussieht und schmeckt, ein Phänomen, über das Michael Pollan in seinem Buch "Botany of Desire: A Plant's-Eye View of the World" schrieb. Diese Variationen sind breit gefächert und reichen von der Größe über den Geschmack bis hin zur Farbe.
Auch wenn ein einziger Cannabissamen nicht dieselbe große Bandbreite an genetischen Möglichkeiten oder Variationen enthält, so gibt es doch innerhalb der Cannabisgattung eine große Bandbreite an Ausprägungen, sei es durch genetische Veranlagung, Mutation oder Umwelteinflüsse wie Nährstoffzusammensetzung, Lichtspektrum oder Temperatur.
Viele Cannabissamen, die heute für die kommerzielle Produktion verfügbar sind, sind ziemlich stabilisiert, und viele Chemotypen erzeugen ähnliche Phänotypen. Innerhalb der Phänotypen gibt es jedoch Variationen, von denen einige wünschenswerter sind als andere. Deshalb gehen Grower*innen regelmäßig auf "Phenohunt", um Eigenschaften zu entdecken oder zu finden, die sie sich wünschen.



