bud Stempel und Trichome

Einblicke des Züchters: Poddy Mouth Cannabis-Sorte

Poddy Mouth, eine Kreuzung aus Mountaintop Mint x Humboldt Pound Cake, hat eine kraftstoffbetonte, gasige Nase mit einem süßen Abgang.

Fotos von Erik Christiansen

Kultivar Details:

Pflanzenphysiologie: Poddy Mouth wurde bei der Pheno-Jagd der Humboldt Seed Co. im Jahr 2020 wegen ihrer einzigartigen "Schoten"- oder "Brakteen"-Blütenstruktur ausgewählt, die für schöne, mit Trichomen überzogene Blüten sorgt. Dann brachte Humboldt die Sorte direkt zu Jason Gellman von Ridgeline Farms zur Forschung und Entwicklung. Die F&E-Phase bestätigte, dass diese Sorte sowohl im Gemüseanbau als auch in der Blüte extrem wüchsig ist.

Durchschnittlicher Ertrag: Poddy Mouth wurde 2019 entdeckt und 2020 mit Gellman von Ridgeline Farms entwickelt, aber Humboldt Seed Co. gab die Sorte erst 2022 öffentlich frei, um Zeit für eine angemessene Stabilisierung der Saatgutlinie zu haben. Der ursprüngliche Klon von Poddy Mouth kann über 4 Pfund pro Licht produzieren. Als Samen gezüchtete Poddy Mouth produziert 1/4 Pfund oder mehr pro Pflanze im Gewächshaus und mehr als 10 Pfund pro Pflanze im Freien. Poddy Mouth ist ein großartiger Haschischproduzent für BHO und lebendes Harz. Berichte über das Waschen variieren von 4% bis 7% Ertrag.

Blütezeit: Poddy Mouth ist nach 55 bis 60 Tagen Blütezeit in Innenräumen oder in Gewächshäusern mit Mischlicht erntereif. Im Freiland kann Poddy Mouth bereits ab dem 25. September geerntet werden und ist bis zum 10. Oktober komplett fertig. Aufgrund ihrer Struktur mit vielen Blütenhüllblättern sind die bei vielen Cannabissorten üblichen Narben oder "roten Haare" fast nicht vorhanden. Die Beurteilung der Erntebereitschaft anhand der Reife der roten Haare oder der Farbe der Trichome könnte zu einem Terpenverlust führen.

Umweltbedingungen: Poddy Mouth gedeiht außergewöhnlich gut in Gewächshäusern mit Lichtmangel, in Gewächshäusern mit gemischtem Licht und ganzjährig im Freiland in den meisten Klimazonen. Poddy Mouth gedeiht auch gut in Innenräumen mit überdurchschnittlicher Düngung und Zugabe von Mikronährstoffen.

Empfohlene Input-Bedingungen: Poddy Mouth ist zu Beginn des Vegetationszyklus ein starker Stickstoffzehrer, benötigt aber gegen Ende der Blütezeit immer mehr Phosphor und Kalium, wobei der Stickstoff nie ganz weggelassen werden sollte, außer in den letzten zwei Wochen der Blüte.

Hinweise zum integrierten Pflanzenschutz: Poddy Mouth ist nicht sonderlich anfällig für Schädlingsbefall und ist sowohl gegen Botrytis als auch gegen Mehltau resistent.

Cannabinoid-Profil: THC 32% bis 35%, Gesamt-Cannabinoide 36% bis 40%.

Terpene Profil: Poddy Mouth hat eine treibstoffbetonte, gasige Nase mit einem süßen Abgang. Sie entwickelt ein gasförmiges und leicht süßes Terpenprofil, das nach dem Aushärten der Blüten deutlicher wird. Zu den dominierenden Terpenen gehören Myrcen, Limonen, Caryophyllen, Humulen und Linalool.

Berichtete Effekte: Die Konsumenten berichten von Sativa-Effekten dieses Indica-Hybriden - anregende Euphorie und geschärfte Sinne.

Anmerkungen des Züchters

"Obwohl seltsame Namen in der Cannabisbranche nicht besonders ungewöhnlich sind, waren wir uns nicht sicher, was los war, als unser Freund Jason [Gellman] mit dem Namen Poddy Mouth ankam. Dachte er, die Sorte sei unanständig oder unzüchtig? Er erklärte, dass er ihr diesen Namen gab, weil sie nur Schoten und sehr wenig Blätter an den Blüten hat! Diese Sorte ist von einem anderen Planeten, was die Blütenstruktur und -produktion angeht. Jede Knospe kann ein oder zwei Blätter haben, die beschnitten werden müssen, aber im Allgemeinen lassen sich diese in einer Trimm-Maschine leicht von der Blüte trennen."
- Nat Pennington, Gründer/CEO, Humboldt Seed Co.

Halle Pennington ist Produktmanager bei Humboldt Seed Co.